Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

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Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#51von phoebe08 » 19. Aug 2012, 13:58

Santa hat geschrieben:"Auslandshunde"
Von Frank Weber, Tierheimleiter Franziskus Tierheim/Hamburg. Ausschnitt aus der BMT-Zeitschrift, Dez. 2011:

"... an Staffordshire, Rottweiler, Dobermann, Schäferhund und Herdenschutzhunden herrscht meistens kein Mangel. An Interessenten, die mit solchen Hunden umgehen können, aber schon. Was nur noch selten im Tierheim abgegeben wird, sind gesunde, sozialverträgliche und freundliche Hunde. Und eben diese Hunde sind es, die der normale Hundehalter gerne in seine Familie holen würde. Wohin kann man denn eine sympathische Familie mit Kindern schicken, wenn man keinen im Tierschutz geeigneten Hund hat? Soll man ihnen sagen, sie sollen sich mal im Internet umschauen oder gleich beim nächsten Hundehändler - da ist es billiger? - Und gleichzeitig sitzen in Tierheimen und Tötungsstationen im uns umgebenden Europa Tausende von armen Seelen unter erbarmungswürdigen und lebensbedrohlichen Bedingungen. Darunter Hunderte unkomplizierte freundliche Hunde, die in ihren Herkunftsländern ein grausamer und schmerzhafter Tod erwartet. - Da wundert man sich immer wieder über die Argumentation, wegen dieser Hunde würden die deutschen Hunde im Tierschutz kein Zuhause finden. Das ist definitiv ein Trugschluss. In der Realität ist das Gegenteil der Fall. Wenn man nette, gut vermittelbare Tiere aus dem seriös praktizierten Auslandstierschutz hat, kommen mehr Interessenten in die Vermittlung. Wie die Erfahrung zeigt, erhöht das definitiv auch die Chancen der "schwierigen Hunde", unter diesen tierlieben Menschen ein neues Herrchen zu finden".


Bravo, genau meine Meinung! Wobei es mir um die "Staffordshire, Dobermann" in deutschen TH entsetzlich leid tut, weil sie meistens vollkommen verkannt werden und meistens in die falschen Hände geraten :saufpassen:, die nicht auf sie eingehen (können/wollen) bzw. sie regelrecht "verbiegen"; nicht umsonst haben wir jetzt die Rasselisten.
Du kannst nicht die Hunde der ganzen Welt retten, wohl aber die ganze Welt eines Hundes!
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Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#52von claudia » 20. Aug 2012, 16:35

phoebe08 hat geschrieben:Bravo, genau meine Meinung! Wobei es mir um die "Staffordshire, Dobermann" in deutschen TH entsetzlich leid tut, weil sie meistens vollkommen verkannt werden und meistens in die falschen Hände geraten :saufpassen:, die nicht auf sie eingehen (können/wollen) bzw. sie regelrecht "verbiegen"; nicht umsonst haben wir jetzt die Rasselisten.


Ja, da haben wir ein weiteres Problem. Ernestos Hundetrainer ist auch im Tierschutz tätig, er kümmert sich um die diskriminierten "Listenhunde". Wenn man sich so einen aus dem deutschen Tierheim holt, wird man nicht nur angefeindet, man wird geächtet. Er und seine Lebensgefährtin sind Pflegestelle und haben auch selber drei Große und einen Zwergpudel. Da braucht man schon ein dickes Fell.

Im Fall der Bodegueros gibt es aber auch ein anderes glasklares Argument "pro Auslandshund": wenn ich nun mal keinen Dackel oder Golden Retriever sondern einen RBA möchte, muss ich mich schon in Spanien umgucken, hier werden sie ja schließlich nicht gezüchtet. Sollte ich das Glück haben, einen Bodi über eine Pflegestelle zu bekommen, ist auch dieser Hund wahrscheinlich nicht in Clausthal-Zellerfeld geboren.
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Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#53von tonimaroni » 20. Aug 2012, 18:40

claudia hat geschrieben:


Im Fall der Bodegueros gibt es aber auch ein anderes glasklares Argument "pro Auslandshund": wenn ich nun mal keinen Dackel oder Golden Retriever sondern einen RBA möchte, muss ich mich schon in Spanien umgucken, hier werden sie ja schließlich nicht gezüchtet. Sollte ich das Glück haben, einen Bodi über eine Pflegestelle zu bekommen, ist auch dieser Hund wahrscheinlich nicht in Clausthal-Zellerfeld geboren.



GsD, werden RBA´s hier nicht gezüchten......mal ehrlich....vllt sind Goldies und Labbi´s nette Hunde......ich persönlich möchte keinen Hund haben, womit jede 2. Familie rumrennt....ist echt zum Erbrechen, weil sie sooo zum Modehund geworden sind. Genauso ist es doch mit den Aussi´s. Oder JR.
Natürlich ist es umso besser, wenn Bodi´s ( oder andere Hunde) gerettet werden, anstatt in Deutschland, auch noch, in "Massen" gezüchtet!!
Deswegen habe ich mich für einen Bodi entschieden, einen Ausländer !! Und nicht für einen PRT.

LG betti

P.S. für Bodi Massenzucht sind ausserdem, leider, schon die Spanier verantwortlich :sad:
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Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#54von claudia » 24. Aug 2012, 15:47

betti hat geschrieben:
P.S. für Bodi Massenzucht sind ausserdem, leider, schon die Spanier verantwortlich



Ein gutes Argument für einen Sutomi (Supertolle Mischung) :lach:

Aber ich meinte eigentlich, dass jeder das Recht hat, sich den Hund auszusuchen, den er mag. Ich störe mich nicht daran, wenn jemand Labbis oder Aussis mag, aber ich will mich auch nicht rechtfertigen müssen, wenn ich Bodies liebe, und die kriegt man eben nur in Spanien.
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Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#55von Santa » 24. Aug 2012, 17:21

claudia hat geschrieben:
betti hat geschrieben:
P.S. für Bodi Massenzucht sind ausserdem, leider, schon die Spanier verantwortlich



Ein gutes Argument für einen Sutomi (Supertolle Mischung) :lach:

Aber ich meinte eigentlich, dass jeder das Recht hat, sich den Hund auszusuchen, den er mag. Ich störe mich nicht daran, wenn jemand Labbis oder Aussis mag, aber ich will mich auch nicht rechtfertigen müssen, wenn ich Bodies liebe, und die kriegt man eben nur in Spanien.


Genau so sehe ich das auch und ich werde einen Teufel tun, mich egal wo noch irgendwann mal zu rechtfertigen! :grins:
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Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#56von tonimaroni » 24. Aug 2012, 20:32

Klar hat jeder , das Recht sich einen Labbi oder Aussi auszusuchen.

Mein Motto: was stört mich , das Geschwätz anderer Leute :grins: :zwinker:
Pro Ausländer :cool: :!: :!:
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