Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Rassebeschreibung/Vorurteile gegenüber Auslandshunden/Einreisebestimmungen/Flyer
Öffentlicher Bereich!

Moderator: Pearl

Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#31von Sabrina » 30. Mai 2011, 22:50

*g* wie gut das wir da ned dazu gehören
BildBild
Benutzeravatar
Sabrina
Erwachsener Hund
 
Beiträge: 930
Registriert: 11.2010
Wohnort: bad bergzabern
Geschlecht: weiblich

Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#32von Pearl » 30. Mai 2011, 22:51

RBA-Master hat geschrieben:...ein Phänomen des Landkreises Darmstadt-Dieburg ... dort hat wohl die Mehrheit der Menschen die einen Hund aus Spanien haben ganz, ganz schlimme Probleme :schlau:



Dann wird doch bestimmt das eine oder andere Foren-Mitglied aus dieser Ecke befragt worden sein...also warten wir auf Input :grins:

Und diese Studie soll anerkannt sein? Obwohl sie nur Ortsbezogen durchgeführt wurde? :shock:
Bild
Benutzeravatar
Pearl
Forum Admin
 
Beiträge: 5132
Registriert: 11.2010
Wohnort: Niederrhein
Highscores: 33
Geschlecht: weiblich

Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#33von Santa » 30. Mai 2011, 22:52

Mein Leserbrief ist schon weg! :zwinker:

Jetzt geht es mir wieder besser! :grins:
Benutzeravatar
Santa
Erwachsener Hund
 
Beiträge: 668
Registriert: 11.2010
Wohnort: Bad Rappenau
Geschlecht: weiblich

Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#34von RBA-Master » 31. Mai 2011, 22:27

Scheinbar wurde eine alte Kamele wieder neu aufgewärmt. Die Chefredakteurin der Hundezeitschrift und die liebe Veterinär-Ärztin Dr. Christa Wilczek scheinen auf einer Linie zu liegen ...

22.04.2008
Das Drama der geretteten Hunde

Wie seriös sind Tierschutzorganisationen wirklich?

In zunehmendem Maße werden von Tierschutzorganisationen Hunde aus dem Ausland nach Deutschland gebracht und hier gegen eine Schutzgebühr von in der Regel 250 Euro vermittelt. Diese so nobel anmutende Handlung, nämlich scheinbar hilflose Hunde aus einer hoffnungslosen Situation zu erretten, hat jedoch auch eine dunkle Kehrseite.

Denn die geretteten Tiere danken ihren neuen Besitzern nicht mit grenzenloser Liebe und Zuneigung, dass sie ihrem grausamen Schicksal entgangen sind. Sie leiden unter ansteckenden Seuchen, schweren Verhaltensstörungen, Heimweh und Anpassungsschwierigkeiten, zum Leidwesen ihrer neuen Besitzer.


„Nur ein sehr geringer Teil der neuen Hundebesitzer ist mit dem erworbenen Hund auch wirklich glücklich. In der Regel entstehen hohe Kosten für die Behandlung von Krankheiten und Verhaltensstörungen, die ein Zusammenleben mit dem Hund als „Familienhund“ erschweren oder sogar unmöglich machen“, sagt Dr. Christa Wilczek vom Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landkreises Darmstadt-Dieburg in der April-Ausgabe der HundeWelt.

Für viele Tierbesitzer ergibt sich eine Zwickmühle - sie fühlen sich dem geretteten Hund gegenüber verantwortlich, können ihn aber auf der anderen Seite nicht in ihr Leben integrieren. Es gibt sogar zahlreiche Aussagen, in denen sich die neuen Tierbesitzer bei der Vermittlung bewusst getäuscht und betrogen fühlen. Eine Einschätzung, die die hessische Landestierschutzbeauftragte, Dr. Madeleine Martin bestätigt. „Untragbar sind aber die leider inzwischen zahlreichen Personen und Gruppierungen, die, bar jeglicher Sachkunde, Hundehandel betreiben“, sagt sie im Gespräch mit der Chefredakteurin Claudia de la Motte.
Fragen, die jeder Hundehalter stellen sollte: 1. Welche Arbeit betreibt die Tierschutzorganisation im Ursprungsland? 2. Ist die Organisation überhaupt gemeinnützig? 3. Werden alle Fragen beantwortet? 4. Klärt man aktiv über Wesen und Zustand der Hunde auf, oder werden die Hunde mit allgemeinen Bezeichnungen wie „lieb, brav, dankbar“ glorifiziert?
RBA-Master
 

Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#35von Sabrina » 31. Mai 2011, 22:32

Ja das ist typisch , leider, wusste gar ned das ich 3 Seuchenherde zu hause hab hoffentlich kommen wir ned alle ins Sauerstoffzelt.

Hier wird aber wieder ganz klar wie wichtig seriöser Auslandtierschutz wirklich ist.
Gerade die vielen schwarzen Schafe die so vermitteln machen uns anderen die Arbeit kaputt.

es gibt nicht umsonst Traces und Verordnungen, aber immer werden leider Tiere ins Land geschafft ohen Trace ohne Genehmigung etc. sei es aus Spanien Rumänien oder sonst wo.

Wir können nur mit gutem Beispiel voran gehen und versuchen so seriös wie möglich zu vermitteln.


Aber mit diesen Vorurteilen werden wir wohl immer wieder kämpfen müssen
BildBild
Benutzeravatar
Sabrina
Erwachsener Hund
 
Beiträge: 930
Registriert: 11.2010
Wohnort: bad bergzabern
Geschlecht: weiblich

Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#36von Pearl » 31. Mai 2011, 22:35

Fragen, die jeder Hundehalter stellen sollte:
1. Welche Arbeit betreibt die Tierschutzorganisation im Ursprungsland?
2. Ist die Organisation überhaupt gemeinnützig?
3. Werden alle Fragen beantwortet?
4. Klärt man aktiv über Wesen und Zustand der Hunde auf, oder werden die Hunde mit allgemeinen Bezeichnungen wie „lieb, brav, dankbar“ glorifiziert?


Das sind die einzigen Punkte in diesem Artikel, welchen ich zustimme!
Bild
Benutzeravatar
Pearl
Forum Admin
 
Beiträge: 5132
Registriert: 11.2010
Wohnort: Niederrhein
Highscores: 33
Geschlecht: weiblich

Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#37von Nighean » 31. Mai 2011, 22:46

Irgendwie könnte ich mir vorstellen, dass sie nicht Leute mit Tieren aus dem Tierschutz interviewt hat, sondern Leute mit Tieren aus dem Ausland, also zB von Vermehrern aus Polen.
DA glaube ich gerne, dass die Leute nicht unbedingt glücklich (weil die Hunde krank werden) und die armen Tierchen Seuchenherde sind.
Und dann hat sie (oder die Redaktion) das einfach verdreht.

Sabrina hat geschrieben:Hier wird aber wieder ganz klar wie wichtig seriöser Auslandtierschutz wirklich ist.


Das unterschreibe ich so.
Denn mein ist das Reich
Und Kauknochens Herrlichkeit
In Ewigkeit
Wuff!
Benutzeravatar
Nighean
Ausbildungshund
 
Beiträge: 417
Registriert: 12.2010
Wohnort: Sauerland
Geschlecht: weiblich

Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#38von Sina » 4. Jun 2011, 19:34

also ich denke da sind auch die TSV gefragt oder besser gesagt....müssen schon etwas vor Ort entscheiden welche Hunde vermittelbar sind. und auch wohin... man kann zb.keinen Hund der 6 Jahre auf der Strasse gelebt hat in eine Mietwohnung in die Stadt vermitteln, da tut man demTier und dem zukünftigen Halter ein richtiges Problem an. Ich merke es ja selbst an meinem Schatz ( wohne so halbländlich ) wenn ich mal mit ihn weiter reingehe ist er total gestresst. Natürllich kann einen Hund desensiblisieren aber wenn er an sich sich schon sooo viele Ängste ( Menschen, laute Gräusche, Autos) mitbringt hat man/frau erstmal genug zu tun um diesem Lebewesen ein einigermassen stressfreies Leben zu ermöglichen. Nicht das man mich falls versteht, aber es ist wichtig zu wissen wohin werden diese Hunde vermittelt und noch wichtiger hat dieser Mensch/Familie auch wirklich die Zeit/Gedult/Verständnis für diesen Hund.
LG Sina und Jacques
Sina
Geburt
 
Beiträge: 8
Registriert: 05.2011
Wohnort: Schleswig Holstein / Norderstedt
Geschlecht: weiblich

Re: Vorurteile gegenüber einem Auslandshund

Beitrag#39von Sabrina » 4. Jun 2011, 20:20

@sina............

da hast du absolut recht.......deshalb ist es auch sehr wichtig vor Ort zu selektieren welcher Hund wie vermittelbar ist. Soll heißen..........hat dieser Hund eine reelle Chance auf ein zu Hause oder kommt er nur vom Regen in die Traufe.

Tsv müssen sich im Klarem darüber sein bevor sie einen Hund holen, das er unter Umständen in Deutschland angekommen, sich nicht mit Katzen versteht inner Ps oder der Zaun zu niedrig ist oder viel Zeit in Anspruch nimmt.

Und diese Überlegungen muss man machen bevor man den Hund holt. Es muss völlig klar sein, das der Hund auch schon eine Ps hat und diese auch dem Stress gewachsen ist und PS und Hund zusammen passen.

Sonst hat der Hund womöglich mehr Stress als gut für ihn ist.

Auch schlimm finde ich, wenn TSv Hunde nach Deutschland holen ohne eine Ps zu haben und dann mal auf die Schnelle ein suchen, weil es ja so ein arger Notfall ist da keine PS da ist.
Wenn man mich fragt ist so ein Notfall vorprogrammiert und vermeidbar.
Es sollten nur so viele Tiere ausreisen wie man auch tatsächlich Pflegestellen hat
BildBild
Benutzeravatar
Sabrina
Erwachsener Hund
 
Beiträge: 930
Registriert: 11.2010
Wohnort: bad bergzabern
Geschlecht: weiblich

Zeitschrift HundeWelt

Beitrag#40von claudia » 8. Jun 2011, 11:31

Von welchem Planet kommt die denn?
Glaubt die allen Ernstes, in Spanien werden nachts die Bürgersteige hochgeklappt????
Ernesto kommt aus Granada, da hat er Hektik und Gedränge im Überfluss kennengelernt – der "Kulturschock" könnte sich also höchstens auf die komatöse Ruhe im beschaulichen Bonn beziehen, grins.
„Wenn du in Washington einen Freund brauchst, dann kauf dir einen Hund.“
Harry S. Truman, 33. Präsident der USA
Benutzeravatar
claudia
Junghund
 
Beiträge: 193
Registriert: 12.2010
Wohnort: Bonn
Geschlecht: weiblich

VorherigeNächste

Zurück zu "Rasseportrait"



cron